Paella mit Pilzen

Hervorgehoben unter: Moderne internationale Küche-Ideen

Ich liebe es, Paella zu machen, insbesondere in der vegetarischen Variante mit Pilzen. Diese köstliche Reisgericht bringt nicht nur Farbe auf den Tisch, sondern auch den Geschmack des Mittelmeers. Die Kombination aus verschiedenen Pilzen und aromatischen Gewürzen sorgt für ein unvergleichliches Aroma, das einen in die Sonne Spaniens entführt. Bei uns zu Hause wird Paella oft als Familienessen serviert, und jeder kann die Vielfalt der Zutaten genießen.

Ragna Vogelsang

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Ragna Vogelsang

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-06T17:29:34.486Z

Ich erinnere mich an die ersten Male, als ich Paella zubereitet habe. Es war eine spannende Herausforderung, die perfekte Kombination der Aromen zu finden, und ich war überrascht, wie gut die Pilze den Reis bereichern. Die Vielfalt der Kräuter und Gewürze schafft eine harmonische Balance, die einfach unwiderstehlich ist.

Ein kleiner Tipp: Achten Sie darauf, den Reis gleichmäßig in der Pfanne zu verteilen und nicht zu oft umzurühren. So entsteht die typische Kruste, die die Paella zu etwas ganz Besonderem macht. Diese kleinen Tricks können das Endergebnis erheblich verbessern!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Herzhafter Geschmack der Pilze kombiniert mit aromatischen Gewürzen
  • Farbenfrohes und ansprechendes Gericht für jedes Festmahl
  • Einfach zuzubereiten und ideal für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder Familie

Die Rolle der Gewürze

Die Gewürze sind entscheidend für den vollen Geschmack der Paella. Paprika verleiht dem Gericht eine warme Farbe und eine süßliche Note, während der Safran, auch als 'rotes Gold' bekannt, einen unverwechselbaren Geschmack und eine charakteristische goldgelbe Farbe beisteuert. Wenn du keinen Safran zur Hand hast, kann Kurkuma eine gute Alternative sein, auch wenn der Geschmack etwas abweicht. Achte darauf, die Gewürze gleichmäßig zu verteilen, um eine harmonische Geschmacksexplosion zu erzielen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verwendung von frischen, hochwertigen Gewürzen. Veraltete Gewürze verlieren oft ihre Aromen, was sich negativ auf das Endresultat auswirken kann. Ich empfehle, die Gewürze erst kurz vor der Zubereitung zu öffnen, um das Aroma zu maximieren. Wenn du eine etwas pikante Note magst, kannst du eine Prise Cayennepfeffer hinzufügen, um das Geschmacksprofil zu erweitern.

Die Bedeutung der Reisqualität

Der verwendete Reis ist ein Kernbestandteil der Paella. Paella-Reis wird in der Regel aus einer Rundkorn-Sorte wie Bomba oder Calasparra hergestellt, die in der Lage ist, Flüssigkeit gut aufzunehmen und dabei die Form zu halten. Diese Reisarten sorgen dafür, dass die Paella eine perfekte Konsistenz entwickelt: außen zart und innen leicht bissfest. Es ist wichtig, keinen Langkornreis zu verwenden, da dieser nicht die richtige Textur für eine authentische Paella bietet.

Falls du keinen speziellen Paella-Reis findest, kannst du auch Arborio-Reis verwenden, der für Risotto verwendet wird. Beachte jedoch, dass die Garzeit variieren kann und du die Brühe entsprechend anpassen solltest. Das richtige Verhältnis von Reis zu Brühe ist entscheidend: idealerweise etwa 1 Teil Reis zu 2,5 Teilen Brühe, um die perfekte Konsistenz zu erreichen.

Variationen und Anpassungen

Obwohl die traditionelle Paella oft mit Meeresfrüchten oder Fleisch zubereitet wird, bietet die vegetarische Variante mit Pilzen eine großartige Möglichkeit, das Gericht an deinen Geschmack anzupassen. Fühle dich frei, zusätzliche Gemüsesorten wie Zucchini oder grüne Bohnen hinzuzufügen. Diese können während des Anbratens des Gemüses hinzugefügt werden, um zusätzliche Frische und Farbe zu bringen.

Für ein noch intensiveres Aroma kannst du vor dem Anbraten des Gemüses einen Esslöffel Sofrito – eine Mischung aus pürierten Tomaten, Paprika und Zwiebeln – in das heiße Öl geben. Dies verstärkt das tomatige und süßliche Element der Paella erheblich. Wenn du es schärfer magst, füge etwas geräucherte Paprika hinzu, um eine zusätzliche Geschmackstiefe und einen Hauch von Rauchigkeit zu erzielen.

Zutaten

Zutaten für die Paella mit Pilzen

Basis-Zutaten

  • 300g Paella-Reis
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 200g Gemischte Pilze (z.B. Champignons, Steinpilze)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 150g gefrorene Erbsen

Gewürze

  • 1 Teelöffel Paprika (getrocknet)
  • 1 Teelöffel Safranfäden oder Kurkuma
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

Zubereitung

Vorbereitung der Zutaten

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Paprika in Würfel schneiden. Die Pilze in Scheiben schneiden und die Gemüsebrühe erhitzen.

Das Gemüse anbraten

In einer großen Paellapfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch darin glasig braten. Dann die Paprika und die Pilze hinzufügen und alles für etwa 5 Minuten anbraten.

Reis und Brühe hinzufügen

Den Reis in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Anschließend mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen. Paprika, Salz, Pfeffer und Safran hinzugeben. Alles gut verrühren.

Köcheln lassen

Die Paella bei mittlere Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Wenn nötig, kann etwas mehr Brühe hinzugefügt werden.

Niemand rühren!

Wichtig ist, den Reis nicht mehr umzurühren, damit sich die charakteristische Kruste bilden kann. Nach 15 Minuten die Erbsen hinzufügen.

Servieren

Sobald die Flüssigkeit aufgesogen und der Reis gar ist, die Paella vom Herd nehmen und mit frischer Petersilie garnieren. Heiß servieren und genießen!

Sekundäres Bild

Profi-Tipps

  • Für eine zusätzliche Geschmackstiefe kannst du geräucherten Paprika verwenden. So erhält die Paella einen einzigartigen, rauchigen Geschmack.

Aufbewahrung und Reste

Die Paella lässt sich hervorragend aufbewahren. Du kannst die Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 3 Tage lagern. Es ist wichtig, die Paella schnell abzukühlen, um Bakterienwachstum zu vermeiden. Erwärme sie einfach in der Mikrowelle oder in einer Pfanne bei niedriger Hitze, wobei du einen Schuss Brühe hinzufügst, um den Reis wieder aufzulockern und die Feuchtigkeit zu bewahren.

Für die Langzeitlagerung kannst du die Paella auch einfrieren. Teile sie dazu in Portionen auf und stelle sicher, dass sie in gefriergeeigneten Behältern oder Beuteln gut verpackt ist. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Achte darauf, sie vollständig aufzutauen, vor dem Erwärmen, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten.

Serviertipps

Die Paella sollte idealerweise direkt aus der Pfanne serviert werden, um ein authentisches Erlebnis zu schaffen. Du kannst sie mit frischer Petersilie garnieren und einige Zitronenspalten an die Seite legen. Ein Spritzer Zitronensaft kurz vor dem Essen bringt zusätzliche Frische und hebt die Aromen hervor. Ich finde, das sorgt für einen geschmacklichen Wow-Effekt!

Zusätzlich zu den typischen Beilagen wie einem frischen grünen Salat oder einer Aioli kannst du auch ein Glas spanischen Weißwein oder Rosé dazu anbieten. Diese Getränke ergänzen die Aromen wunderbar und machen das Essen zu einem echten Genuss. Alternativ funktioniert ein spritziger Cava ebenfalls hervorragend zu diesem Gericht.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Paella auch ohne Pilze zubereiten?

Ja, du kannst die Pilze durch anderes Gemüse wie Zucchini oder Auberginen ersetzen.

→ Wie lange kann ich die Paella aufbewahren?

Gekochte Paella kann im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden.

→ Kann ich das Rezept vegan machen?

Ja, alle Zutaten sind bereits pflanzlich. Achte darauf, eine Gemüsebrühe ohne tierische Produkte zu verwenden.

→ Wird der Reis auch ohne Rühren gut?

Ja, tatsächlich trägt das Nicht-Rühren zur Bildung der Kruste bei, die als 'socarrat' bekannt ist.

Paella mit Pilzen

Ich liebe es, Paella zu machen, insbesondere in der vegetarischen Variante mit Pilzen. Diese köstliche Reisgericht bringt nicht nur Farbe auf den Tisch, sondern auch den Geschmack des Mittelmeers. Die Kombination aus verschiedenen Pilzen und aromatischen Gewürzen sorgt für ein unvergleichliches Aroma, das einen in die Sonne Spaniens entführt. Bei uns zu Hause wird Paella oft als Familienessen serviert, und jeder kann die Vielfalt der Zutaten genießen.

Vorbereitungszeit20 Minuten
Kochzeit30 Minuten
Gesamtzeit50 Minuten

Erstellt von: Ragna Vogelsang

Rezeptart: Moderne internationale Küche-Ideen

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Basis-Zutaten

  1. 300g Paella-Reis
  2. 750ml Gemüsebrühe
  3. 200g Gemischte Pilze (z.B. Champignons, Steinpilze)
  4. 1 Zwiebel, gewürfelt
  5. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  6. 1 rote Paprika, gewürfelt
  7. 150g gefrorene Erbsen

Gewürze

  1. 1 Teelöffel Paprika (getrocknet)
  2. 1 Teelöffel Safranfäden oder Kurkuma
  3. Salz und Pfeffer nach Geschmack
  4. 2 Esslöffel Olivenöl
  5. Frische Petersilie zum Garnieren

Anweisungen

Schritt 01

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Paprika in Würfel schneiden. Die Pilze in Scheiben schneiden und die Gemüsebrühe erhitzen.

Schritt 02

In einer großen Paellapfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch darin glasig braten. Dann die Paprika und die Pilze hinzufügen und alles für etwa 5 Minuten anbraten.

Schritt 03

Den Reis in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Anschließend mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen. Paprika, Salz, Pfeffer und Safran hinzugeben. Alles gut verrühren.

Schritt 04

Die Paella bei mittlere Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Wenn nötig, kann etwas mehr Brühe hinzugefügt werden.

Schritt 05

Wichtig ist, den Reis nicht mehr umzurühren, damit sich die charakteristische Kruste bilden kann. Nach 15 Minuten die Erbsen hinzufügen.

Schritt 06

Sobald die Flüssigkeit aufgesogen und der Reis gar ist, die Paella vom Herd nehmen und mit frischer Petersilie garnieren. Heiß servieren und genießen!

Zusätzliche Tipps

  1. Für eine zusätzliche Geschmackstiefe kannst du geräucherten Paprika verwenden. So erhält die Paella einen einzigartigen, rauchigen Geschmack.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 450 kcal
  • Total Fat: 14g
  • Saturated Fat: 1.5g
  • Cholesterol: 0mg
  • Sodium: 240mg
  • Total Carbohydrates: 65g
  • Dietary Fiber: 5g
  • Sugars: 6g
  • Protein: 10g